Die Romane der Ring-Saga
Der Siegelring
Roman
Die junge Kölnerin Anita Kaiser erfährt auf dem Weg zu einem Ferienort, dass ihr Vater tödlich verunglückt ist. Sofort bricht sie die Reise ab und bucht den Rückflug - und muss miterleben, wie die Maschine, mit der sie eigentlich hätte fliegen sollen, beim Start explodiert. Von Trümmerteilen getroffen, sieht sie in den letzten Sekunden, bevor sie das Bewusstsein verliert, blitzartig drei ähnliche Feuerszenen wie einen Film vor sich ablaufen: Szenen, die ihren Tod bedeuteten … - Doch eine innere Stimme sagt ihr: Diesmal nicht!
Anita überlebt das Unglück und erfährt, dass ihr verstorbener Vater noch eine weitere, uneheliche Tochter hat: ihre Halbschwester Roswitha. Bald schon stellen die beiden fest, dass ihr Vater ihnen von Kindheit an ganz ähnliche Geschichten erzählt hat, Geschichten, in denen drei besondere Ringe eine schicksalhafte Rolle spielen. Diese Ringe gehörten einer keltischen Töpferin im Köln der Römerzeit, einer Stiftsdame im mittelalterlichen Köln und einem französischen Flüchtlingsmädchen im Köln des beginnenden 19. Jahrhunderts.
Annik, eine keltische „Barbarin“, lebt um 98 nach Christus in Colonia. Von ihrem Geliebten Marcus erhält sie einen goldenen Siegelring mit der Inschrift „Ad perpetuam memoriam“ - zur ewigen Erinnerung. Die künstlerisch begabte Annik findet eine Anstellung als Töpferin in der Villa des Patriziers Valerius. Mit dessen Frau Rosina schließt sie spontan Freundschaft, doch es ist die mütterliche Haushälterin Ursa, die Annik liebevoll unter ihre Fittiche nimmt.
Zu dieser Zeit ist der spätere Kaiser Trajan als Statthalter in Germanien eingesetzt und hält sich daher in Colonia auf. Noch immer lodern Aufstände gegen die Römer auf, und auch in Valerius’ Haushalt scheint es eine Quelle zu geben, die die rebellischen Kelten mit Nachrichten über die römischen Truppenbewegungen versorgt. Annik gerät aufgrund ihrer Herkunft natürlich sofort in Verdacht. Doch Valerius vertraut ihr und erteilt ihr sogar den geheimen Auftrag, den Verräter im Haus zu entlarven. Indessen haben sich Marcus und Annik immer mehr entfremdet, und Annik beendet schließlich die Beziehung. Was niemand wissen darf: Sie fühlt sich von Valerius leidenschaftlich angezogen …
„Wirklich gute Unterhaltung für Zugfahrten, Wartesäle, Stunden im Liegestuhl und helle Nächte. Es ist verflixt schwer, auf die Fortsetzungen zu warten. Bleibt zu hoffen, dass die Autorin sich beeilt!“ (Echo der Frau)
Taschenbuch
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Der Bernsteinring
Roman
Die Halbschwestern Anita und Rose, die sich erst nach dem Tod des Vaters gefunden haben, entdecken in einem Antiquitätengeschäft einen antiken Bernsteinring, der in den Erzählungen des Vaters eine entscheidende Rolle gespielt hat. Anhand eines ungewöhnlichen Stundenbuchs rekonstruieren sie die Geschichte der Kölner Stiftsdame Anna von St. Maria im Kapitol.
Anna ist im Jahr 1498 nur durch Vermittlung des reichen Gewürzkaufmanns und Ratsherrn Hrabanus Valens in das vornehme Stift gelangt, denn sie ist von unehelicher Geburt. Nur ganz knapp ist sie dem Schicksal entkommen, den gleichen Lebensweg wie ihre Mutter gehen zu müssen, die eine Hure war. Die Amme Horsel, die sie zeitlebens betreut hat, hatte bereits Annas Jungfräulichkeit verkauft – für die Anna von dem Freier einen Bernsteinring erhielt mit der Inschrift: „Letum non omnia finit“. Im Stift wird sie zur Schreibmeisterin ausgebildet und beginnt ein eigenes Stundenbuch zu entwerfen. Sie freundet sich mit Rosa an, der Witwe eines niederen Landadeligen, die eine etwas dubiose Vergangenheit zu verbergen sucht. Lange bleibt Rosa jedoch nicht in der keuschen Umgebung des Stifts, sondern heiratet bald schon den Ratshern Hrabanus. Als Annas Magd Valeska auf unheimliche Weise ermordet wird, gerät Rosa in Verdacht, das Mädchen zu magischen Zwecken missbraucht zu haben. Anna versucht nun, Rosas Unschuld zu beweisen. Es gelingt ihr tatsächlich, ihre Freundin aus dem Kerker zu befreien – doch dazu muss sie den Mann aufsuchen, der ihr einst den Bernsteinring geschenkt hat …
Taschenbuch, auch als eBook erhältlich!
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Der Lilienring
Roman
Köln, im Jahre 1811. Marie-Anna, eine junge französische Adelige, flieht vor den Revolutionstruppen nach England und schlägt sich von dort nach Köln durch. Dort erhält sie von ihrem Geliebten, einem Schauspieler, einen Lilienring als Geschenk - mit der Inschrift: „Mors Porta Vitae“. Da ihr Geliebter sich jedoch mit den französischen Besatzern anlegt, wird er bald darauf verhaftet, und Marie-Anna mit ihm. Doch der Sous-Préfet Faucon begnadigt sie - unter einer Bedingung: dass sie für ihn Spitzeldienste im Haus des reichen Kunstsammlers Valerian Raabe leistet. Immer wieder sind Schmuckstücke aus seinen Sammlungen im Zusammenhang mit Sabotageakten aufgetaucht, und er steht außerdem unter dem Verdacht der Schmugglertätigkeit.
Marie-Anna hat Glück. Sie wird von der Hausherrin Ursula liebevoll aufgenommen, die Tochter Graciella freundet sich rasch mit ihr an, und auch Rosemarie, die Nichte des Hausherrn, die sich um die Katalogisierung der Sammlungen kümmert, ist ihr herzlich zugetan. Marie-Anna kann Faucon tatsächlich mit einigen Informationen dienen, doch den Dieb findet sie nicht.
Dann verunglückt die Dame des Hauses bei einem Unfall tödlich - und Rosemarie steht neben ihr, mit den gestohlenen Schmuckstücken in der Hand. Die Lage scheint eindeutig, und so wird Rosemarie des Mordes angeklagt. Marie-Anna ist fest von deren Unschuld überzeugt. Aber erst als das Mädchen Graciella ihr ein ungeheuerliches Geständnis macht, sieht sie eine Chance, ihre Freundin zu retten.
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