Das Gold der Raben

Als sei der Fund eines toten Säuglings nicht schrecklich genug, erkennt Myntha rasch, dass diese Angelegenheit noch nicht beendet ist. Denn ihr Vater, der Fährmann Reemt, scheint mehr darüber zu wissen, doch er schweigt beharrlich. Währenddessen steht die Hochzeit ihres Bruders mit ihrer besten Freundin kurz bevor, und auch ihre eigene Verlobung nähert sich. Da werden schwere Anschuldigungen gegen ihren Vater erhoben, und für Myntha rückt alles andere in den Hintergrund. Sie muss zuerst ihrem Vater beistehen – und beginnt, Fragen zu stellen …

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  • Nicht mein Fall

    Von: Svanny Datum: 10. August 2017

    Fazit:
    Ich möchte vorweg sagen, dass ich die beiden Vorgängerbücher nicht gelesen habe, das aber inhaltlich auch nicht weiter hinderlich war. Alles was man so wissen musste, wurde nochmal kurz wiederholt, so dass ich auch im Bilde war über die wichtigsten Ereignisse.
    Was ich allerdings sehr schade fand, es wurde keine richtige historische Einordnung gemacht. Es war weder irgendwo im Buch eine Jahreszahl zu finden, noch sonst irgendein Ereignis, das auf eine bestimmte Zeit schließen lässt. So war es sehr wage zu welcher Zeit wir uns genau befinden. Das mochte ich überhaupt nicht.
    Den zweiten Punkt den ich sehr kritisch sehe ist, dass es viele, ich vermute mal Kölsche ausdrücke gab, die ich nicht verstanden habe. Es war auch kein Anhang, bei dem das ganze ins Hochdeutsche übersetzt wurde, so dass ich raten durfte, was die Ausdrücke bedeuten sollen. Die Sprache allgemein ist sehr einfach gehalten und wechselt sehr häufig zwischen etwas hochtrabender und wieder ganz einfachem Deutsch. Das war wirklich sehr auffällig und daher hat man oft gesehen, wo die Autorin vermutlich aufgehört und das nächste mal das schreiben wieder fortgesetzt hat. Die Charaktere wurden sehr Bildlich beschrieben, so dass ich sie genau vor Augen hatte.
    Zum Inhalt: mir hat die Geschichte nicht gefallen. Ich hatte anhand der Inhaltsangabe mit einem spannenden Krimi mit geschichtlichen bzw. Mittelalterlichem Hintergrund gerechnet. Aber bis auf das tote Kind hatte das für mich weniger mit einem Krimi zu tun als mit einem ziemlich langweiligen Roman.
    Bücher sind immer Geschmacksache, der eine findet dieses Buch vielleicht spannend und toll, aber mein Fall war es nicht. Deshalb möchte ich auch ehrlich zu euch sein und ich vergebe für dieses Buch lediglich 2 Sterne. Ich musste mich ziemlich quälen und hätte ich es mir selbst gekauft wäre ich bös enttäuscht gewesen und hätte es schon nach den ersten Seiten aus der Hand gelegt und nicht weiter gelesen.

  • Ein Glifhänger zum Schluß

    Von: Carmen Datum: 01. August 2017

    Von den ersten beiden Bänden bin ich ohne Einschränkungen begeistert. Auch hier finden wir wieder die uns schon bekannten Protagonisten und wir dürfen weiter an ihrem Leben teilhaben. Doch fehlt mir gerade am Anfang etwas was die Spannung hält. Es plätschert nur so dahin, haarscharf an der Langeweile vorbei. Man mag das Buch schon zur Seite legen da nimmt es wieder an Spannung zu, Ab und zu möchte man hineinklettern und den einen oder anderen am Mantelkragen schütteln. Aber was ist das? Das Ende kommt mit einem bösen Cliffhanger.
    Jetzt bleicht uns nichts anderes als auf den nächsten Band mit Ungeduld zu warten.

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  • Mein Leseeindruck zu Band 3 der Myntha Reihe

    Von: Chattys Bücherblog Datum: 26. Juni 2017

    Franco, der Holzhändler, winkte die zierliche Jungfrau herbei, die während der zähen Verhandlungen mit dem Fährmeister Reemt unauffällig in der Ecke gesessen hatte.
    (1. Satz - Seite 11)
    Endlich war er da: Der dritte Band. Ich wollte doch unbedingt wissen, wie die Geschichte mit Myntha weiter geht. Gleich zu Beginn befindet sich das Personenverzeichnis, in dem ich natürlich wieder gestöbert habe, um mich wieder in die Story einzufinden. Aber damit war es nicht alles. Im Vorwort nimmt die Autorin nochmal Stellung zu den sozialen Netzwerken und deren Auswirkungen im Mittelalter. Schnell wird man feststellen, dass sich gar nicht so viel daran verändert hat. Heute bedient man sich lediglich anderer Medien. Aber die Wirkung ist noch immer dieselbe.
    Bevor ich nun gänzlich in die Geschichte eingestiegen bin, habe ich nochmal schnell meine Bewertungen von Band 1: Die Fährmannstochter und Band 2: Die silberne Nadel gelesen.
    Dieses Mal hatte sich die Autorin unter anderem dem Thema Untreue bei Karneval angenommen. Ja, auch damals war das wohl ein heißes Thema. Hinter einer Maske kann sich einiges verbergen. Und wenn dann noch der Alkohol ins Spiel kommt. Tja, so plagt sich nun der Fährmann mit der Frage, was damals geschehen ist. Mir hat dieser Handlungsstrang sehr gut gefallen, da er so authentisch war. Die Gewissensbisse von Myrthas Vater waren sehr gut nachzuvollziehen. Auch das Rätselraten um das tote Kind und dem warum und weshalb, fand ich spannend und unterhaltsam.
    Krone und Stein lautet die Strafe auf Ehebruch (Seite 87)
    Es gibt aber noch einen weiteren Handlungsstrang, nämlich der, zu dem der Titel des Buches passt. Das Gold im Acker. Hm...wer wünscht sich nicht, einmal einen Schatz zu finden? Aber natürlich setzt dann auch die Gier ein.
    Auch dieser Handlungsstrang hat mir gut gefallen. Obwohl er Titelgeber des Romans ist, bleibt er eher etwas im Hintergrund.
    Durch die kleinen dialektische Einlagen (die nicht immer leicht verständlich waren) gewinnt der Roman an Authentizität. Personen und Handlungen werden dadurch noch klarer, und man fühlt sich mittendrin.
    Auch Robb, den Raben, der Worte versteht und selbst spricht, finde ich sehr interessant.
    Fazit:
    Da mir die beiden Vorgänger gut gefallen haben, aber noch ausbaufähig schienen, bin ich mit keiner allzu großen Erwartung an dieses Buch gegangen. Aber dieses Mal hat es die Autorin geschafft, mich von der ersten Seite an zu begeistern. Ich wollte, nein, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Band.
    Spannung: �������� Unterhaltung: ���������� Protagonisten: ����������

  • Von: Karl Heinen Datum: 20. Mai 2017

    Mir fiel negativ auf, dass die Namen immer mit Artikeln versehen sind. M.E. war das bei den früheren Büchern von Andrea Schacht nicht so. Ich habe gelernt: Der die das steht im Stall und hat vor Namen nichts zu suchen. Ich finde den Band auch überraschend schwach und weitschweifig.

  • Lückenfüller

    Von: Thomas Datum: 18. April 2017

    Leider kann dieser Band nicht mit den bisherigen mithalten, es ist der schwächste Band der Almut/Alyss/Myntha - Reihe.
    An Handlung passiert nicht allzuviel, und das Ende ist dann recht plötzlich und hinterlässt das Gefühl, dass noch ein Kapitel fehlt.
    Natürlich werden weitere Details des großen Ganzen enthüllt, was auf die Habenseite zu buchen ist.
    Hoffentlich dauert es nicht allzu lange, bis wir erfahren können, wie die Geschichte weitergeht!

  • ein Wiedersehen mit Myntha

    Von: Ulla Leuwer Datum: 12. April 2017

    Meine Meinung:
    Die Freude bei mir war groß, als ich das dritte Buch in der Hand hielt, in dem die Fährmannstochter Myntha die Protagonistin ist. Inzwischen fühle ich mich schon dem Hauswesen zugehörig. obwohl es dort ziemlich turbulent zugeht. Myntha hat schon ein Päckchen zu tragen, mit ihren beiden Brüdern, die sich in Gegenwart junge Damen sehr schwer tun und ihrem Vater, der immer neue Geschichten erzählt und fest an den Schatz im Rhein glaubt. Außerdem ist er sehr stur und schweigt verbissen, statt sein Wissen, was es denn mit dem toten Kind im Fass auf sich hat, weiterzugeben. Dies war auch eine Tatsache, die ich so gar nicht verstehen und nachvollziehen konnte. Nun gut, ich habe ja auch nicht in der Zeit gelebt und die Einstellung zu verschiedenen Situationen und Handlungen waren damals eben anders, als es heute der Fall ist. Auf jeden Fall hatte es Myntha nicht leicht.
    Zum Glück gibt es noch andere Personen, die nicht so schüchtern oder mundfaul sind und ihr bei der Aufklärung helfen. Am Ende war ich von der Auflösung überrascht.
    Andrea Schacht hat wieder einen typischen Roman geschrieben, wie ich es aus ihrer Feder kenne. Ich treffe alte Bekannte und komme langsam aber sicher einigen Geheimnissen auf die Spur. Da noch nicht alles geklärt ist, hoffe ich sehr, dass es ein weiteres Buch geben wird.
    Um dieses Buch besser zu verstehen, empfehle ich dringend mit Band 1 der Fährmannstochter zu beginnen. Man trifft zwar auch Beteiligte aus den anderen Serien, aber das ist kein Problem um die Zusammenhänge zu verstehen. Aber schaden kann es auch nicht, mit Buch 1 der Beine Almut zu beginnen. Ich bin seit Beginn dieser Serien Fan der Bücher und auch an Fan von Andrea Schacht.
    Fazit:
    Wer die beiden ersten Bücher der Fährmannstochter kennt, kann direkt durchstarten, ansonsten sollte wirklich mit Band 1 begonnen werden. Ich persönlich hoffe, dass Andrea Schacht noch weitere Bücher schreiben wird.

  • Das Gold der Raben

    Von: Erdhaftig schmökert Datum: 13. März 2017

    Der dritte Band um die Fährmannstochter und ein weiterer historischer Krimi aus der Feder von Andrea Schacht ist - wie alle ihre im Köln des Mittelalters spielenden Romane - eine Wucht. Das einzige Wermutströpfchen ist die Schmalheit des Bandes, das Buch liest sich in wenigen Stunden und ließ mich komplett geistig darin versinken!Mit Wortwitz, Humor und saftigen Beschreibungen erfährt man nicht nur, wie es mit Myntha und ihrer Familie, ihren Freunden und Feinden weitergeht. Man erfährt auch viel über Holztransporte, so genannte Oberländer, die Baumstämme über den Rhein vom Schwarzwald bis nach Rotterdam transportierten und noch allerhand drumzu. Dazu ist die Geschichte spannend und humorvoll zugleich erzählt, gibt tiefere Einblicke in das Leben der Menschen, welches sich vom heutigen sooo sehr nun auch nicht unterscheidet.
    Eindeutig eine Lese-Empfehlung!

  • Zurück ins Mittelalter

    Von: buch-leben Datum: 11. März 2017

    Manchmal will man einfach zurück ins Mittelalter abtauchen, auch wenn es eine dunkle Zeit war, oder? Deswegen habe ich mir dieses Buch von Andrea Schacht geschnappt. Sie versteht es wirklich, den Leser in eine andere zeit zu versetzen.
    Das schafft sie meiner Meinung nach durch den tollen Schreibstil. Egal ob die genauen Beschreibungen, bei denen auch auf die weniger romantischen Dinge im Mittelalter wie den Dreck und den Gestank hingewiesen wird, oder die Sprache. Manchmal ist es ein bisschen schwerfälliger zu lesen, weil Wörter verwendet werden, die wir gar nicht mehr gebrauchen, aber genau das hat mir gefallen. Auch die Dialoge sind sehr "mittelalterlich".
    Am Anfang bin ich etwas schwer in das Buch hineingekommen, was nicht unbedingt daran lag, das ich die beiden Vorgängerbände zur Geschichte rund um Myntha, die Fährmannstochter, nicht kenne. Man kann das Buch auch unabhängig von den anderen Teilen lesen, da auf Vorgeschehnisse hingewiesen wird. Allerdings kommen seeehr viele unterschiedliche Personen vor und es fiel mir anfangs schwer, diese auseinanderzuhalten. Zum Glück gibt es aber ein Personenregister, auf das ich während des Lesens immer mal wieder zugegriffen habe.
    Als spannend würde ich das Buch nicht unbedingt einordnen, auch wenn es darum geht herauszufinden, woher das tote Baby kommt und wer Mynthas Vater etwas Böses will. Trotzdem gibt es keine "harten" Ermittlungen im eigentlichen Sinn. Myntha und ihre Freunde hören sich um und ziehen ihre Schlüsse, allerdings gehen sie auch weiterhin ihrem Tagesgeschäft nach. Das hat mir gut gefallen, weil es beide Aspekte - das Leben im Mittelalter und die Ermittlungen - miteinander verbunden hat.
    Das Ende war dann doch etwas überraschend. Leider blieb für mich auch die ein oder andere Frage offen. Trotzdem hat mir das Buch einige schöne Lesestunden beschert und ich möchte auf jeden Fall noch die Vorgänger lesen. Von mir gibt es vier Sterne!

  • Ein grausamer Fund

    Von: hasirasi2 Datum: 26. Februar 2017

    „Das Gold der Raben“ ist die von mir langersehnte Fortsetzung der historischen Krimireihe um Myntha aus der Feder von Andrea Schacht. Genau genommen hat die Reihe schon mit der Begine Almut begonnen und sich später mit deren Tochter Alyss fortgesetzt – diese taucht auch hier in einer Nebenrolle auf. Andrea Schacht veröffentlich seit 2005 historische Krimis, welche im mittelalterlichen Köln spielen (zwischen 1376 bis jetzt 1420) und z.T. wahre Gegebenheiten beinhalten. Sie zeichnet dabei ein ungemein farbenprächtiges und anschauliches Bild. Ich war noch nie in Köln, schon gar nicht im mittelalterlichen, und trotzdem habe ich das Gefühl, jeden Weg und jeden Steg zu kennen, den die Protagonisten je gegangen sind. Zudem die Geschichten sehr unterhaltsam, kurzweilig und spannend sind, da es jedes Mal gilt, ein Verbrechen aufzuklären. Natürlich können die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden.
    Myntha ist seit einem Unfall vor Jahren mondsüchtig und wird deswegen schief angesehen, auch einen Ehemann hat sie noch nicht. Seit einiger Zeit gibt es einen Anwärter: Rickel ist doppelt so alt wie sie und ein angesehener Tuchhändler. Leider bestimmt seine Schwester noch immer über sein Leben. Jetzt könnte es bald soweit sein und er Myntha endlich den langersehnten Antrag machen, da wird ihrem verwitweten Vater ein Fass mit einem toten Säugling zugestellt – angeblich seinem Bastard. Obwohl alle sicher sind, dass es nicht sein Kind ist, schweigt er zu den Vorwürfen und bringt seine Familie damit in echte Bedrängnis.
    Also beginnt Myntha, unterstützt von „Rrrrabenmeister“ Frederic (einem ehemaligen englischen Bogenschützen, der sich in der Nähe niedergelassen hat), dessen Burschen Henning, ihren Brüdern und natürlich Frau Alyss, nach den Eltern des Babys und dem Geheimnis ihres Vaters zu forschen.
    Denn sie wünscht sie sich nichts mehr als einen eigenen Hausstand und Kinder, aber außer Rickel gibt es keine Bewerber. Dabei ist ihr der „Rrrrabenmeister“ Frederic mehr als sympathisch – zwischen beiden sprühen die Funken. Und das nicht nur bei ihren amüsanten Wortgefechten. Doch Frederic hat seine Familie durch einen Anschlag verloren und scheint noch nicht bereit für eine neue Beziehung.
    Mynthas Vater lebt für Sagen und Legenden, vor allem der Schatz der Nibelungen hat es ihm angetan. Er vermutet ihn wie so viele Rhein und sein ganzes Sehnen gilt dessen Bergung. Darum vertritt Myntha die Familie nach außen. Sie ist nicht auf den Kopf oder Mund gefallen und schlägt sich wacker im Umgang mit Kunden oder Lieferanten.
    Mir gefällt an dieser Reihe besonders, dass sie, obwohl fortlaufend erzählt, auch Protagonisten aus älteren Bänden wieder auftauchen lässt. Deren eigene Geschichten, die sich inzwischen fernab von Köln weiterentwickelt haben, bleiben mit der Geschichte verwoben, alles fliest wieder zusammen. Wie ein Muster, dass erst nach dem Weben ersichtlich wird. In diesem Band kommt ein alter Bekannter von Lore, Mynthas Haushälterin, nach 15 Jahren zurück – welcher wird natürlich nicht verraten ;-). Aber er bringt Lores Gefühle ganz schön durcheinander ...
    Leider war das Buch wieder viel zu schnell ausgelesen und so warte ich jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Band.

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